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Nepal

 

Unsere Partnerschule, die Lophelling Schule, sagt DANKE!

Hier der Dankeschön-Brief aus Nepal  von Schuldirektor Ngawang Kunlek. Er bedankt sich für die aktuellen Spenden, Computer und Solaranlage.

Hier findet ihr einige Fotos, die auf der Reise im April 2012 entstanden sind:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nepal-Strick-Club

 

Wir treffen uns ein Mal im Monat - jeweils am zweiten Montag - in der unteren Bibliothek zum Stricken. Angeleitet wird der Nepal-Strick-Club von Frau Wree. Eingeladen sind alle, die noch nicht Stricken können, ihr Strick-Potential neu entdecken wollen oder bereits echte Strickprofis sind. 

Wir stricken Schals, Mützen und Socken für die Kinder unserer Partnerschule im Manangtal, Nepal.

Wir freuen uns mit möglichst vielen aus unserer Schulfamilie zu stricken - natürlich dürfen Sie auch Freunde und Bekannte mitbringen!

 

Informationen zu unserem Eine-Welt-Projekt in Nepa


Mit viel Engagement hat unsere Nepal-Gruppe seit dem Schuljahr 2008/09 den Brief-Kontakt zur Partnerschule im Manangtal intensiviert und am Gymnasium selbst durch vielfältige Aktionen die Schüler/-innen, Eltern und Lehrer/-innen in das gemeinsame Projekt eingebunden.

Die vielen Aktionen haben einen Spendenerlös von rund 3.700,- € eingebracht. Von diesem Geld konnte die Nepalgruppe eine vollständige Schuluniform für die 80 Kinder der Lophelling School kaufen und im April dort persönlich austeilen (Kosten: 2.600,- €). Zusätzlich hat die Reisegruppe ein dickes Bündel Briefe aus den 6. Klassen und vier große Seesäcke Spendenmaterial überreicht. Die nepalesischen Kinder haben sich über diese Geschenke sehr gefreut und bedanken sich ganz herzlich. Die Nepalgruppe bedankt sich ebenfalls für deine/Ihre Unterstützung und die zahlreichen, großzügigen Spenden.

Tashi delek 

 

Namaste!

Mit diesem nepalesischen "Willkommen" - die Handflächen in Brusthöhe aneinander gelegt, den Kopf leicht geneigt - begrüßt man sich im Land unseres neuen sozialen Projektes. 

Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Weit über die Hälfte der 28 Millionen Menschen lebt unter der Armutsgrenze. Das durchschnittliche Jahreseinkommen liegt bei ca. 150 €. Der Lebensstandard hat sich in den vergangenen Jahrzehnten nur in den wenigen Städten verbessert, in denen lediglich 13% der Bevölkerung leben. Auf dem Land und in den schwer zugänglichen Regionen ist alles beim alten geblieben. Aber nicht nur die finanzielle Not steht im Vordergrund, das größte Problem stellt die mit über 70% höchste Analphabetenrate in ganz Asien dar. Eine gute Ausbildung ist die beste Voraussetzung für eine bessere Zukunft. Selbst die ärmste Bauernfamilie im Himalaya weiß das inzwischen. So würden die Eltern ihre letzten Ersparnisse opfern, um die Kinder zur Schule schicken zu können. Oft ist aber auch dies unerschwinglich.

Gerade die Menschen im Manang-Tal leben unter extrem schwierigen Bedingungen. Das Tal liegt auf des Nordflanke der 8000m hohen Annapurna-Kette. Der größte Teil des Monsunregens wird durch die Bergkette abgefangen, so dass die landwirtschaftliche Nutzung des kargen Gebietes sehr beeinträchtigt ist. In diesem durchschnittlich 3000m hoch gelegenen Tal leben ca. 300 Menschen, unter anderem auch sehr viele Exiltibeter.

Dank der Arbeit der Nepal-Initiative Schongau kann wenigsten einigen Kindern eine gute Schulbildung ermöglicht werden. Ein Stück oberhalb von Manang befindet sich die durch die Nepal-Initiative vor elf Jahren gegründete Lophel Ling Schule. Lophel Ling bedeutet "Insel des erwachenden Geistes". Der Name wurde vom Dalai Lama persönlich ausgewählt und könnte nicht besser getroffen sein.

Die Schule ist für derzeit 80 vorwiegend tibetische Flüchtlingskinder aber auch für die einheimischen Manangi-Kinder eine Insel, auf der sie lernen und leben können, wo sie ein Dach über dem Kopf haben, Kleidung und etwas zu Essen bekommen. Dafür müssen die 36 Buben und 44 Mädchen zwischen 4 und 12 Jahren in Kauf nehmen, von ihren Familien über Wochen getrennt zu sein, da die Wege in ihre Heimatdörfer für den täglichen Marsch viel zu lang sind. Alle vier Wochen sind drei Tage zusammenhängend frei, in denen sich viele Kinder auf den beschwerlichen Weg nach Hause machen. Einigen reichen aber auch diese drei Tage nicht. Sie bleiben in der Internatsschule und sehen ihre Familien erst im Winter wieder, wenn die Schule wegen der Kälte mehrere Monate geschlossen ist.

Der gute Kontakt zwischen Flüchtlingen und Einheimischen ist ein wichtiges Anliegen. Die Schüler werden in der Lophel Ling School unter anderem in Tibetisch, Nepali, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften unterrichtet. Nach Beendigung der Grundschule besuchen fast alle Kinder die High Schools in Pokhara oder Kathmandu. Die Nepal-Initiative finanziert über Spenden aus Deutschland die Lehrergehälter, das Schulmaterial, die Verpflegung und Kleider der Kinder sowie den Unterhalt der gesamten Anlage.

Ein weiteres großes Problem stellt die in abgelegenen Regionen so gut wie gar nicht vorhandene medizinische Versorgung der Menschen dar. Auch auf diesem Gebiet ist die Nepal-Initiative im Manang-Tal hilfreich tätig. So konnte eine Krankenstation mit Apotheke aufgebaut werden und es wird dafür Sorge getragen, dass die Bevölkerung im Manang-Tal von tibetischen und deutschen Ärzten ausreichend versorgt wird. Darüber hinaus erstreckt sich die Hilfe ganz besonders auf behinderte Kinder und Jugendliche, die in diesen Gebirgsregionen oft unter schlimmsten Bedingungen dahinvegetieren.

Der Nepal-Initiative ist es bei ihrer Arbeit wichtig, einem allgemeinen sozialen Anspruch für die Menschen im Manang-Tal gerecht zu werden. Soweit technische Hilfe geleistet wird, soll sie nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe sein. Dies gilt für den Schulhausbau ebenso wie für Solaranlagen und eine aufwändige Wasserversorgung, die verwirklicht werden konnte. Soweit Hilfe für Kinder geleistet wird, soll diese sowohl den Exiltibetern als auch den heimischen Manangis zugute kommen. Dasselbe gilt für alte und behinderte Menschen.

Dies alles ist nur mit umfassender Unterstützung aus Deutschland möglich. Daher haben sich Schüler, Lehrer und Eltern unseres Gymnasiums dafür entschieden, den Menschen und vor allem den Kindern im Manang-Tal in Nepal zu helfen. Diese Hilfe wird vorrangig durch die finanzielle Unterstützung der Nepal-Initiative verwirklicht werden.

Über die finanzielle Seite hinaus werden wir auch versuchen einen persönlichen Kontakt zu den Schülern der Lophel Ling Schule aufzubauen, was aufgrund der Entfernung und Unzugänglichkeit des Manang-Tals sicherlich etwas Geduld erfordern wird.

Wir bedanken uns bereits im Voraus - Dhanyabaad!